Grits ist ein traditionelles Gericht aus dem Süden der USA. Ich hab’s vor (vielen, vielen 🙂 ) Jahren in Georgia kennengelernt. Grundsätzlich ist es einfach ganz weiche Polenta. Also Polentagrieß wird mit etwas mehr Wasser als bei uns üblich gekocht und dann auch mit Käse gebunden. In dem Sommer in Georgia waren Grits mein liebstes Frühstück! viel gemahlenen Pfeffer drauf – köstlich. Beim Ausprobieren in den letzten Jahren hab ich allerdings festgestellt, dass das auch wunderbar ohne Käse geht. Dieses tolle Rezept bietet mit den Paprika & Chili ohnehin jede Menge Geschmack. Und dazu passt echt wunderbar auch das Karotten-Miso-Dressing – ein wunderbares, schnelles Alltagsgericht mit viel, viel Soul! (Die Idee dazu stammt übrigens aus dem Buch „Plant-Strong“ von Rip Esselstyn.) Zutaten: 1 EL Olivenöl 1 Zwiebel, gehackt 2 Knoblauchzehen, gehackt 1 Chilischote, gehackt (oder 1 TL Chilipaste) – je nach Geschmack nimmst du…

Die 4 grundsätzlichen Geschmacksrichtungen auf der Zunge sind: süß, sauer, bitter, salzig. Soweit, so klar. In den letzten Jahren ist aber eine weitere Geschmacksrichtung in aller Munde – umami. Der Begriff wurde von einem japanischen Wissenschaftler geprägt, der 1908 entdeckte, dass manche Lebensmittel Glutamat enthalten – das ist eine natürlich vorkommende Aminosäure. Und die ist für diesen Geschmack verantwortlich. umami sorgt dafür das Lebensmittel und Gerichte voll, herzhaft, geschmacksintensiv schmecken. Und ohne umami kann dir ein Gericht schon mal etwas fad vorkommen. In der veganen Küche kann das schon mal zum Problem werden. Es kann also vorkommen, dass du zuwenig „umami“ in deinem Essen hast und dich dadurch nicht so zufrieden damit fühlst. Ich glaube – ehrlich gesagt auch – dass das der Hintergrund hinter der Aussage „Ich brauche einfach Fleisch.“ ist. Da geht’s weniger um Fleisch sondern um diesen einzigartigen Wohlfühlgeschmack. Man geht…