Die 4 grundsätzlichen Geschmacksrichtungen auf der Zunge sind: süß, sauer, bitter, salzig. Soweit, so klar. In den letzten Jahren ist aber eine weitere Geschmacksrichtung in aller Munde – umami. Der Begriff wurde von einem japanischen Wissenschaftler geprägt, der 1908 entdeckte, dass manche Lebensmittel Glutamat enthalten – das ist eine natürlich vorkommende Aminosäure. Und die ist für diesen Geschmack verantwortlich. umami sorgt dafür das Lebensmittel und Gerichte voll, herzhaft, geschmacksintensiv schmecken. Und ohne umami kann dir ein Gericht schon mal etwas fad vorkommen. In der veganen Küche kann das schon mal zum Problem werden. Es kann also vorkommen, dass du zuwenig „umami“ in deinem Essen hast und dich dadurch nicht so zufrieden damit fühlst. Ich glaube – ehrlich gesagt auch – dass das der Hintergrund hinter der Aussage „Ich brauche einfach Fleisch.“ ist. Da geht’s weniger um Fleisch sondern um diesen einzigartigen Wohlfühlgeschmack. Man geht…

Kurkuma, auch unter Curcumin oder Gelbwurzel bekannt, ist den meisten nur als Gewürz im Küchenregal bekannt. Es wird gerne mal für orientalische oder exotische Speisen, wie indischen Currys, verwendet. Doch die Kurkuma-Wurzel, die mit der Ingwer-Wurzel verwand ist, hat weit aus mehr zu bieten. Studien haben herausgefunden, dass die Superwurzel gesundheitsfördernde und krankheitsreduzierende Eigenschaften besitzt. Es ist entzündungshemmend und kann bei akuten offenen Entzündungen oder auch Gelenkentzündungen helfen. Durch seine antioxidativen Fähigkeiten, schützt es langfristig auch vor Schlaganfällen und Herzinfarkt. Es ist zudem krebsfeindlich bzw. zellschützend und kann vor einer Tumorbildung schützen. Zudem hilft es vorbeugend gegen Alzheimer, Atem-, Darm und Lebererkrankungen. Wie können wir also unsere Einnahme dieser Wurzel erhöhen, wenn nicht nur indische Currys? Hier einige Tipps und Rezepte zur perfekten Integration und Einnahme von Kurkuma. 1. Füge es zu Tofu- und Pfannengerichten Wer Rührei-Tofu oder Fritattas mag, kann eine Prise Kurkuma…