Buddha Bowls sind ein Ernährungstrend aus Kalifornien, bei dem alle Komponenten in einer Schüssel angerichtet werden. Wir haben diese Idee aufgegriffen und mit den Ernährungsrichtlinien von Dr. Geord Weidinger (TCM-Arzt in Wien) kombiniert. Daraus ist unser Bausteinsystem für eine effiziente, bunte, pflanzenbasierte Alltagsküche entstanden. In den kommenden Wochen stellen wir dir 3 tolle Bowls vor. Die Rezepte sind dabei aber nur der Anfang. Das Wesentliche dabei ist die Vereinfachung der Vorbereitung, sodaß du gesund und genussvoll selbst kochen kannst, ohne dich jeden Tag neu zu fragen, was es denn heute werden soll. Mit den 3 Bowls kannst du dann problemlos 5 Hauptmahlzeiten bestreiten, indem du die Bestandteile untereinander variierst. Du bereitest also einmal alles vor und stellst dann einfach deine Bowl zusammen – schneller geht’s echt nicht. Freu dich auf die Rezepte in den nächsten Wochen und probier sie aus! Alles weitere Know how…

Mit diesem Titel ernten wir immer fragende Blicke – keine Angst, ich konnte es mir am Anfang auch nicht vorstellen. Großartig ist, das dieses Dessert total frisch schmeckt, ohne ganz kalt zu sein. Für mich ist das vor allem im Winter total wichtig – sonst ist mir gleich wieder kalt. Außerdem ist es halt echt leicht!!! D.h. wir servieren das auch gerne im Herbst im Rahmen etwas schwerer Menüs z.B. nach einem Gänsebraten. Fenchel ist ja wunderbar für unseren Verdauungsapparat und hilft bei schwer Verdaulichem – tut aber auch allgemein gut (wie wir ja von kleinen Kindern wissen). Es läßt sich alles wunderbar vorbereiten und du musst zum Schluß nur mehr die Äpfel glacieren – also auch super, wenn du Gäste eingeladen hast. Zutaten: Fürs Kompott: 1 Knolle Fenchel ¼ naturtrüber Apfelsaft 1/16 Orangensaft 50 ml Pernod 80 g Kristallzucker 4 Äpfel ( säuerlich,…

Quinoa schaffte es vom Inkakorn zu einem der beliebtesten Superfoods! Dieser überaus gesunde Samen der gleichnamigen Pflanze aus Südamerika (lat. bezeichnet als „chenopodium quinoa“) kann mit seinem einzigartigen Geschmack und einer großen Vielfalt an natürlichen Nährstoffen richtig punkten. Die Inkas selbst bezeichneten Quinoa als „Muttergetreide“, das als gesund und stärkend galt. Doch warum ist Quinoa so gesund und empfehlenswert? Quinoa besitzt viele gesunde Nährstoffe! Quinoa gilt zwar als ein sog. „Pseudogetreide“, aber diese 3 Millimeter kleinen Samen haben es in sich! Dieses Pseudogetreide kann nämlich mit besonders hochwertigen Proteine und essentiellen Aminosäuren, darunter auch Lysin -das sonst fast nur in Fleisch und Fisch vorkommt-, glänzen. Darüber hinaus enthalten die fast weißen Samen der Quinoapflanze einen hohen Gehalt an Eisen und Magnesium sowie weitere wertvolle Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und vieles mehr. Quinoa ist glutenfrei! Zwar wird Quinoa beim Kochen wie Getreide verwendet, doch es ist…

Abwehrkräfte und Immun-System stärken sowie vor Erkältung schützen. Mit diesen unglaublich vielseitigen Nahrungsmitteln kannst du dein Immun-System top fit halten. 1. Ingwer: Schon in der alten Haushaltsmedizin wurde Ingwer als Allzweckmittel gegen Erkältungen und Entzündungen verwendet und wird auch heute noch häufig bei akuter Erkältung durch einen frischen Ingwertee eingesetzt. Die Ingwerwurzel oder als ätherisches Öl kann es auch als Immunonutrition diverse Immun-Krankheiten heilen. 2. Zitrone / Zitrusfrüchte: Die meisten Zitrusfrüchte haben alle einen hohen Anteil an Antioxidantien und Vitamin C, die beide zum Schutz und Aufbau des Immun-Systems mitwirken. Vitamin C sorgt zudem für eine Steigerung der weißen Blutkörperzellen, welche zur Abwehr von Infektionen dienen. Zu den wichtigen Zitrusfrüchten zählen unter anderem: Zitronen, Limetten, Grapefruits, Orangen und Clementinen 3. Papaya: Die Papaya ist reich an Vitamin C, was ein wichtiger Helfer für das Immun-System ist. In einer halben Papaya steckt schon mehr als…

Wenig in meiner formellen Ausbildung hat mich so geprägt wie ein Kurs zur „Ernähungsberatung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin“, den ich vor einigen Jahren in an der Wiener Schule für Traditionelle Chinesische Medizin gemacht habe. Besonders 3 Prinzipen haben mir die Augen geöffnet: 1) Chinesische Medizin ist 80 Prozent Lebensführung – bis dahin war ich auch selbst gedanklich in unserem „technischen“ Medizinverständnis gefangen. Wir behandeln Symptome, dann wenn schon wirklich was nicht stimmt. Die Chinesische Medizin will dafür sorgen, dass erst gar nichts oder möglichst wenig passiert. Bis zu diesem Kurs war mir nicht klar, wie viel man überhaupt selbst dazu beitragen kann. 2) „Garbage in, garbage out.“ – zugegeben, dass ist keine traditonell chinesische Formulierung, aber ein bekanntes Prinzip auch schon vor 3000 Jahren. Mir war vorher nicht klar, dass Ernährung eben nicht nur langfristige Auswirkungen hat (die natürlich unbestritten vorhanden und enorm…

Die Traditionelle Chinesische Medizin legt größten Wert auf Lebensführung und Gesundheitsvorsorge. In Dr. Georg Weidingers (TCM Arzt in Wien) Buch „Die Heilung der Mitte“ erfahren wir, wie wir dieses jahrtausendealte Wissen am besten und genussvollsten für uns nützen können. Regel Nr. 1: Das Essen muss dir schmecken und Spaß machen!